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27.10.2026 - Mitgliederversammlung 2026: KJF wählt neuen Aufsichtsrat


Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung hat die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e. V. (KJF) ihren Aufsichtsrat für die kommenden vier Jahre gewählt. Zwei Mitglieder wurden neu in das Gremium aufgenommen, vier bisherige Mitglieder in ihrem Amt bestätigt.

Prof. Dr. Andreas Schwarz, Dr. Alexandra Rückert, Dr. Karin Oechslein, Gisela Scola, Richard Stefke (1. Reihe v.l.n.r.) – Dr. Oliver Gosolits, Ronald Kühn, Pater Stefan Stöhr (2. Reihe v.l.n.r.).
 
Die Mitgliederversammlung bot Gelegenheit, auf die Entwicklungen und Aktivitäten der KJF zurückzublicken, aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe zu diskutieren und die zukünftige Ausrichtung des Vereins in den Blick zu nehmen. Die Versammlung leitete der Aufsichtsratsvorsitzende Ronald Kühn, der erst im Januar 2026 vom Erzbischof in dieses Amt bestellt worden war. In seiner Begrüßung hob er insbesondere die großen Herausforderungen bei der verlässlichen Finanzierung der Angebote hervor.
 
Als Fachverband der Caritas stellt die KJF in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen an vielen Standorten Kinder, Jugendliche, Familien und Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt und unterstützt sie, ein möglichst eigenständiges und sinnerfülltes Leben zu führen. Die KJF leistet damit einen Beitrag zur Chancengleichheit und fördert eine inklusive und gerechte Gesellschaft.
 
Zwei neue Mitglieder im Aufsichtsrat
 
Bei der Neuwahl kandidierten zwei langjährige Mitglieder nicht erneut: Andreas Burlefinger gehörte dem Aufsichtsrat seit 2016 an, Prof. Dr. Thomas Küffner bereits seit 2006. Vier Mitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt: Dr. Oliver Gosolits, Dr. Karin Oechslein, Dr. Alexandra Rückert und Pater Stefan Stöhr.
 
Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Prof. Dr. Andreas Schwarz, Vizepräsident Studium und Lehre an der Katholischen Stiftungshochschule München und Professor für Politikwissenschaften, sowie Gisela Scola, Rechtsanwältin, Steuerberaterin mit eigener Kanzlei und Vorstandsmitglied der Nagelschneider Stiftung.

Dank für langjähriges Engagement und Vorfreude auf neue Impulse
 
Aufsichtsratsvorsitzender Ronald Kühn würdigte die ausscheidenden Mitglieder und begrüßte die Neugewählten: „Andreas Burlefinger und Prof. Dr. Thomas Küffner haben sich über viele Jahre mit großem Engagement und persönlichem Einsatz für die KJF eingesetzt. Sie haben die KJF durch stürmische Zeiten begleitet und hinterlassen prägende Spuren. Dafür bin ich beiden sehr dankbar. Gisela Scola und Prof. Dr. Andreas Schwarz heiße ich herzlich willkommen. Ich freue mich auf neue Impulse und frische Ideen, um die Zukunft der KJF zu gestalten.“
 
Auch KJF-Vorständin Barbara Igl blickt positiv auf die kommende Amtszeit: „Die Mitgliederversammlung und die Wahl des Aufsichtsrats sind sehr konstruktiv verlaufen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, die KJF gemeinsam mit dem neu gewählten Gremium verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Unser gemeinsames Ziel bleibt es, uns mit ganzer Kraft für die Menschen einzusetzen, die unsere Unterstützung brauchen.“

Text: Christiane Hoschek/KJF, Foto: Nicole Stroth/KJF
 
Der Aufsichtsrat der KJF für die Amtszeit 2026 bis 2030
 
Ronald Kühn, Aufsichtsratsvorsitzender
vom Erzbischof bestellt
Dipl. Sozialpäd. (FH), ehemaliger Vorstand des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V.

Richard Stefke, Mitglied in beratender Funktion
vom Erzbischof benannt
Ordinariatsdirektor, Ressortleitung Caritas und Beratung im Erzbischöflichen Ordinariat München

Dr. Oliver Gosolits
Vorstand Stiftung Pfennigparade München
Dr. Karin Oechslein
Direktorin a.D. des ISB Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung
Dr. Alexandra Rückert
Prokuristin bei Augustinum Gruppe
Prof. Dr. Andreas Schwarz
Vizepräsident Studium und Lehre an der Katholischen Stiftungshochschule München, Professor für Politikwissenschaften
Gisela Scola
Rechtsanwältin, Steuerberaterin mit eigener Kanzlei, Vorstandsmitglied Nagelschneider Stiftung
Pater Stefan Stöhr 
Geschäftsführer Don-Bosco-Werk