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17.07.2026 - Abschied von der Beratungsstelle Bogenhausen: Ein persönlicher Rückblick
Ein Vierteljahrhundert lang hat die Diplom-Psychologin Petra Reuter-Niebauer die Arbeit der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Münchener Adelgundenheims maßgeblich mitgeprägt. Eine Zeit, auf die sie dankbar zurückschaut.

Im September 2001 fing ich in der Erziehungsberatungsstelle als Krippenpsychologin an. 2007 übernahm ich die Leitung. Zu Beginn meiner Leitungstätigkeit arbeiteten wir als achtköpfiges Team in der Unsöldstraße im schönen Lehel.
In 19 Jahren Leitung der regionalen Erziehungsberatungsstelle hat sich viel weiterentwickeln können. Neben dem Krippenfachdienst beraten wir heute aufsuchend in Grundschulen und einer Unterkunft für Geflüchtete und bieten so in den Lebenswelten der Kinder und Familien niederschwellig unsere Unterstützungsangebote an. Damit erreichen wir heute weitaus mehr Familien, und insbesondere Kinder können direkt Hilfe erfahren, wenn sie diese benötigen. Das erlebe ich als große Errungenschaft.
Hohe Kompetenz haben wir in der Trennungs-Scheidungsberatung erworben. Häufig hochstrittige und immer mehr auch von häuslicher Gewalt betroffene Trennungs-Scheidungsberatungen nehmen einen großen Teil der heutigen Beratungsarbeit ein.
Expertise ausbauen, Wandel gestalten
Wichtige fachliche Entwicklungen waren die Verortung der insoweit erfahrenen Fachkraft nach §8a Sozialgesetzbuch VIII in Fällen möglicher Kindeswohlgefährdung in den Erziehungsberatungsstellen, die Online- und Videoberatung als neues Setting, die Verzahnung von Psychiatrie und Jugendhilfe in Form enger Kooperation von Sozialpsychiatrischem Dienst und Erziehungsberatungsstelle sowie die Arbeit mit geflüchteten Familien.
In 19 Jahren Leitung der regionalen Erziehungsberatungsstelle hat sich viel weiterentwickeln können. Neben dem Krippenfachdienst beraten wir heute aufsuchend in Grundschulen und einer Unterkunft für Geflüchtete und bieten so in den Lebenswelten der Kinder und Familien niederschwellig unsere Unterstützungsangebote an. Damit erreichen wir heute weitaus mehr Familien, und insbesondere Kinder können direkt Hilfe erfahren, wenn sie diese benötigen. Das erlebe ich als große Errungenschaft.
Hohe Kompetenz haben wir in der Trennungs-Scheidungsberatung erworben. Häufig hochstrittige und immer mehr auch von häuslicher Gewalt betroffene Trennungs-Scheidungsberatungen nehmen einen großen Teil der heutigen Beratungsarbeit ein.
Expertise ausbauen, Wandel gestalten
Wichtige fachliche Entwicklungen waren die Verortung der insoweit erfahrenen Fachkraft nach §8a Sozialgesetzbuch VIII in Fällen möglicher Kindeswohlgefährdung in den Erziehungsberatungsstellen, die Online- und Videoberatung als neues Setting, die Verzahnung von Psychiatrie und Jugendhilfe in Form enger Kooperation von Sozialpsychiatrischem Dienst und Erziehungsberatungsstelle sowie die Arbeit mit geflüchteten Familien.
Wichtiger Meilenstand war der Umzug nach Bogenhausen. Die Erziehungsberatungsstelle Freischützstraße ist heute ein heller und ansprechender Ort, an dem ein inzwischen elfköpfiges Team engagiert und empathisch Familien in vielfältigen Problemlagen unterstützt.
Ich blicke voll Dankbarkeit und auch Stolz auf die vielen Jahre meiner Tätigkeit, in der mir vom Träger viel Gestaltungsmöglichkeit gegeben und Vertrauen in meine Leitung entgegengebracht wurde. Meinem Team und meiner Nachfolgerin Elena Sidhu wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Es wird gut weitergehen – ein schönes Gefühl zum Abschied in meinen beruflichen Ruhestand.
Text: Petra Reuter-Niebauer, Foto: Nicole Stroth/KJF
Ich blicke voll Dankbarkeit und auch Stolz auf die vielen Jahre meiner Tätigkeit, in der mir vom Träger viel Gestaltungsmöglichkeit gegeben und Vertrauen in meine Leitung entgegengebracht wurde. Meinem Team und meiner Nachfolgerin Elena Sidhu wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Es wird gut weitergehen – ein schönes Gefühl zum Abschied in meinen beruflichen Ruhestand.
Text: Petra Reuter-Niebauer, Foto: Nicole Stroth/KJF

