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27.02.2026 - Vom Ei zum Küken: Umweltpädagogik hautnah im Adelgundenheim
Das Kükenprojekt im Münchener Adelgundenheim hat schon Tradition und löst jedes Jahr bei den Kindern große Begeisterung aus – und auch 2026 gibt es in der HPT wieder flauschigen Nachwuchs.

Sophie Weckel freut sich, dass das ganze Team das Kükenprojekt unterstützt und mitträgt.

Füttern und ausmisten: Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Drei bis vier Wochen werden die Küken im Adelgundenheim liebevoll umsorgt.
Es wuselt und piept in der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) des Münchener Adelgundenheims. Und diese Geräuschkulisse kommt nicht von den 16 Grundschulkindern, die hier ihre Hausaufgaben machen und gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen, sondern von 19 kleinen, flauschigen Küken. Vor zwei Wochen sind sie geschlüpft und werden jetzt von den Mitarbeiter:innen und den Kindern liebevoll umsorgt und gepflegt.
Bereits seit 2018 gibt es das Kükenprojekt in der HPT des Adelgundenheims. Initiiert hat es Sophie Weckel, Sozialpädagogin im Gruppendienst. „Zuerst kaufen wir Bruteier und legen sie in den Brutautomaten. Danach beginnt eine lange Wartezeit. Wir versuchen, unsere Kinder da gut zu begleiten, indem wir Pläne erstellen und jeden Tag abkreuzen, bis die Küken schlüpfen.“
Live aus dem Brutautomaten
Vom Ei im Brutautomaten bis zum Küken dauert es etwa drei Wochen. Während dieser Zeit wird sogar ein Livestream zur Verfügung gestellt, „denn manche Kinder wollen sogar hierbleiben, um nichts zu verpassen. Das geht natürlich nicht“, erklärt Sophie Weckel lachend. „Aber den Livestream nutzt jeder irgendwann, weil es einfach spannend ist. Es ist ein erster Riss da, man sieht ein Schnäbelchen, das sich bewegt – und irgendwann ist das ganze Küken da.“
Doch bei dem Projekt geht es nicht nur darum, süße Küken zu beobachten und zu streicheln. Die Kinder sind in Stall- und Futterdienste eingeteilt und lernen, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. „Darüber hinaus besprechen wir mit den Kindern, dass es nicht nur Legehühner gibt, sondern viele Hühner irgendwann auch auf dem Esstisch landen. Das gehört mit zum Projekt“, führt Sophie Weckel aus.
Nach drei bis vier Wochen heißt es für die Kinder der HPT Abschied nehmen: Die Küken kommen dann auf den elterlichen Bauernhof von Sophie Weckel. „Da wachsen sie hoffentlich in einem glücklichen Hühnerleben auf.“
Text und Fotos: Nicole Stroth/KJF
Bereits seit 2018 gibt es das Kükenprojekt in der HPT des Adelgundenheims. Initiiert hat es Sophie Weckel, Sozialpädagogin im Gruppendienst. „Zuerst kaufen wir Bruteier und legen sie in den Brutautomaten. Danach beginnt eine lange Wartezeit. Wir versuchen, unsere Kinder da gut zu begleiten, indem wir Pläne erstellen und jeden Tag abkreuzen, bis die Küken schlüpfen.“
Live aus dem Brutautomaten
Vom Ei im Brutautomaten bis zum Küken dauert es etwa drei Wochen. Während dieser Zeit wird sogar ein Livestream zur Verfügung gestellt, „denn manche Kinder wollen sogar hierbleiben, um nichts zu verpassen. Das geht natürlich nicht“, erklärt Sophie Weckel lachend. „Aber den Livestream nutzt jeder irgendwann, weil es einfach spannend ist. Es ist ein erster Riss da, man sieht ein Schnäbelchen, das sich bewegt – und irgendwann ist das ganze Küken da.“
Doch bei dem Projekt geht es nicht nur darum, süße Küken zu beobachten und zu streicheln. Die Kinder sind in Stall- und Futterdienste eingeteilt und lernen, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. „Darüber hinaus besprechen wir mit den Kindern, dass es nicht nur Legehühner gibt, sondern viele Hühner irgendwann auch auf dem Esstisch landen. Das gehört mit zum Projekt“, führt Sophie Weckel aus.
Nach drei bis vier Wochen heißt es für die Kinder der HPT Abschied nehmen: Die Küken kommen dann auf den elterlichen Bauernhof von Sophie Weckel. „Da wachsen sie hoffentlich in einem glücklichen Hühnerleben auf.“
Text und Fotos: Nicole Stroth/KJF


