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16.01.2026 - Teamwork: Geschäftsstelle und Einrichtungen im Austausch


Zwischen der Münchener KJF-Geschäftsstelle und den Einrichtungen vor Ort gibt es viele Schnittstellen – und immer wieder zeigt sich, wie fruchtbar diese Zusammenarbeit ist. Ein Beispiel aus dem Bereich Bau und Facility Management.

Der Bau der Heilpädagogischen Tagesstätte auf dem Gelände des Clemens-Maria-Kinderheims ging rasch voran.
Foto: Sebastian Praun
Ob kaputte Rohre, Eis auf dem Dach oder komplexe Neubauten: Sebastian Praun sieht sich als Anlaufstelle für die Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge und steht ihnen beratend zur Seite. Wenn er montags in sein Büro in der Adlzreiterstraße kommt, hat er zwar einen genauen Plan für die Woche, meistens komme es allerdings anders. „Ich weiß nie, was mich erwartet“, berichtet der Architekt und gelernte Zimmerermeister. „Aber gerade das macht es so spannend – und ab und zu lege ich auch gerne selbst Hand an.“

Eines seiner Highlights bisher war der Neubau der Heilpädagogischen Tagesstätte des Clemens-Maria-Kinderheims in Putzbrunn. „Das war ein sehr schönes Projekt. Die Zusammenarbeit mit der Einrichtung hat super funktioniert und es ist ein tolles ökologisches Holzgebäude entstanden.“

Auch Linda Karges-Konrad ist dieses Projekt in besonderer Erinnerung geblieben, „weil ich damit 2022 meine Tätigkeit hier im Clemens-Maria-Kinderheim begonnen habe. Sebastian Praun war mir damals eine große Hilfe und ist es auch heute noch. Die pädagogischen Bereichsleitungen können sich untereinander austauschen. Mir fehlt direkt in der Einrichtung dieser Gegenpart“, erklärt die Leiterin der Hauswirtschaft.

Dieser Austausch sei aber längst keine Einwegkommunikation. „Auch ich lerne dadurch“, sagt Sebastian Praun. „Jedes Projekt, jede Planung, die man miteinander stemmt, bringt einen voran.“ Von den praktischen Vorteilen ganz abgesehen: „Wenn man einen Pool an Gewerken hat, kann man bessere Preise aushandeln“, führt Linda Karges-Konrad aus. „Das Clemens-Maria-Kinderheim beispielsweise stellt ja nichts her und erzielt keine Gewinne. Ich freue mich daher über jeden Euro, den ich sparen kann.“

Geschäftsstelle und Einrichtungen: Beide Seiten profitieren von der Zusammenarbeit – auf der fachlichen wie auf der kollegialen Ebene.

Text: Nicole Stroth/KJF