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06.04.2021 - Sorgen und Träume auf Papier gebannt


Ein Kunstwettbewerb zum Thema "Alles anders" fand bei den betreuten Kindern und Jugendlichen des Clemens-Maria-Kinderheims große Resonanz. Mitte März war die Vernissage und Prämierung.
 

Künstlerische Reife zeigt diese Arbeit einer Schülerin der Kunst-Fachoberschule. Dafür gab es den ersten Platz. Foto: Gabriele Heigl/KJF
"Alles anders" hieß das Motto, ansonsten bekamen die Kinder und Jugendlichen künstlerische Freiheit. Es konnte gemalt, gebastelt und geschrieben werden, es gab keine Material- oder Längen-Vorgaben, und man konnte allein oder in der Gruppe arbeiten. Die Idee zu der Aktion hatte Christoph Dollhopf vom Pädagogischen Fachdienst. "Seit einem Jahr leben wir in einer komplett veränderten Welt, und das macht etwas mit uns", meinte er anlässlich der Vernissage. Die KünstlerInnen sollten die Möglichkeit bekommen, ihre Gefühle, Wünsche und Erfahrungen auszudrücken.
 

Christoph Dollhopf arbeitet seit Januar im Clemens-Maria-Kinderheim. Foto: Gabriele Heigl/KJF

Ganz schön kreativ: Eine Arbeit zum Thema Liebe in Zeiten von Corona. Foto: Clemens-Maria-Kinderheim/KJF
 

Mit Cartoons die Angst in den Griff bekommen. Foto: Clemens-Maria-Kinderheim/KJF
27 Werke wurden abgegeben, insgesamt 36 Kinder und Jugendliche hatten sich beteiligt. Und es gab für jeden etwas zu gewinnen. Die ersten drei Plätze wurden mit Amazon-Gutscheinen in Höhe von 70, 50 und 30 Euro belohnt. Alle anderen bekamen Trostpreise in Höhe eines 10-Euro-Gutscheins. Um allen Betreuten und Mitarbeitenden des Clemens-Maria-Kinderheims die Gelegenheit zu geben, alle Werke Pandemie-konform zu besichtigen, wurden die Bilder, Kollagen und Plakate in die Fenster gehängt. Einrichtungsleiterin Sabine Kotrel-Vogel: "Vernissage und Ausstellungsbesuch fanden flanierend im Vorbeigehen statt." Weil dieser Wettbewerb so gut angenommen wurde, ist auch schon der nächste in Planung. 

Text: Gabriele Heigl, KJF-Pressesprecherin

In diesem plastischen Kunstwerk stellten die SchülerInnen einer Klasse der Clemens-Maria-Hofbauer-Schule einen tiefen Wunsch dar: einmal wieder in den Zoo zu gehen. Dafür gab es den zweiten Platz. Foto: Gabriele Heigl/KJF

Auch textliche Kunstwerke waren möglich. Hier der dritte Platz. Foto: Gabriele Heigl/KJF

Träume vom Verschwinden des Virus auf Papier gebracht. Foto: Clemens-Maria-Kinderheim/KJF
 

Zum Schutz der AusstellungsbesucherInnen fand die Besichtigung im Freien statt: Die Werke wurden einfach in die Fenster gehängt. Foto: Gabriele Heigl/KJF