zurück zur Übersicht
13.03.2026 - Schwimmkurs der Jugendhilfe St. Klara stärkt das Selbstvertrauen
Für die zwölf Grundschulkinder der Sozialpädagogischen Tagesgruppe (SPT) der Jugendhilfe St. Klara hieß es in den Faschingsferien: Ab ins Wasser! Gemeinsam mit der Schwimmschule in Neufahrn konnte an drei aufeinander folgenden Tagen ein intensiver Schwimmkurs stattfinden, geleitet von einer qualifizierten und erfahrenen Schwimmtrainerin.

Die SPT-Kinder gewannen immer mehr Sicherheit im Wasser und machten in nur kurzer Zeit große Fortschritte.
Der Schwimmkurs ist den pädagogischen Fachkräften der Sozialpädagogischen Tagesgruppe (SPT) der Jugendhilfe St. Klara ein besonderes Anliegen. Für viele Kinder ist regelmäßiges Schwimmen im familiären Alltag nicht selbstverständlich möglich. Umso wichtiger ist es, ihnen diese Erfahrung zu eröffnen – nicht nur aus Sicherheitsaspekten, sondern auch als Chance, eigene Stärken zu entdecken. Im Wasser werden Grenzen verschoben. Wer erlebt, dass aus Unsicherheit Sicherheit wird, nimmt dieses Gefühl auch mit an Land. Genau darin liegt der eigentliche Wert solcher Tage – in wachsendem Selbstvertrauen, in Mut und in der Erfahrung, dass persönliche Entwicklung möglich ist.
Individuelle Förderung in zwei Kleingruppen
Alle Kinder kannten bereits das Element Wasser von gemeinsamen Schwimmbadbesuchen im Rahmen des Ferienprogramms der SPT. Sich sicher ohne Schwimmhilfe bewegen konnten sich jedoch nur wenige. Entsprechend groß war die Motivation, in diesen drei Tagen spürbare Fortschritte zu machen. Individuelle Förderung war der Schlüssel. Um bestmöglich auf die unterschiedlichen Voraussetzungen einzugehen, wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Während eine Gruppe ihren Schwimmunterricht erhielt, durfte die jeweils andere Gruppe im Nichtschwimmerbereich frei planschen und das Wasser spielerisch erleben.
Die eine Gruppe bestand aus Kindern mit ersten Schwimmerfahrungen, wobei einzelne sich bereits ohne Schwimmhilfen über Wasser halten konnten. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Technik, dem Ausbau der Ausdauer und dem Üben von Tauchfähigkeiten. Aber vor allem ging es darum, Sicherheit zu gewinnen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Die zweite Gruppe startete mit wenig oder keiner Schwimmerfahrung. Zu Beginn wurden im Nichtschwimmerbecken grundlegende Techniken erarbeitet – Gleiten, Atmung, erste Arm- und Beinbewegungen. Bereits am zweiten Tag wagten sich die Kinder, ausgestattet mit Schwimmnudeln, ins tiefe Becken. Was an Tag eins noch vorsichtig begann, zeigte am dritten Tag beeindruckende Wirkung. Jedes Kind schwamm selbstständig einige Meter, manche sogar 25 Meter am Stück – ganz ohne Hilfe.
Erfolgserlebnisse, die bleiben
Neben den sichtbaren Fortschritten im Wasser war vor allem eines spürbar: Stolz. Jeder Meter ohne Hilfsmittel war ein persönlicher Erfolg. Jeder überwundene Moment der Unsicherheit stärkte das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Auch der Spaß durfte nicht fehlen. Als tägliche Belohnung lockte die große Rutsche des Schwimmbads – ein Highlight, das mit Begeisterung genutzt wurde.
Für die SPT-Kinder war es ein gelungenes Ferienprogramm. Trotz der körperlichen Anstrengung nahmen sich die Mädchen und Jungen im Anschluss Zeit, um ihrer Schwimmtrainerin zu danken. Mit viel Kreativität entstanden Bilder und persönliche Briefe für sie – ein Zeichen echter Wertschätzung für die gemeinsame Zeit.
Text und Foto: Christian Heldner, Verona Schwaiger, Jana Zurek/SPT-Team
Individuelle Förderung in zwei Kleingruppen
Alle Kinder kannten bereits das Element Wasser von gemeinsamen Schwimmbadbesuchen im Rahmen des Ferienprogramms der SPT. Sich sicher ohne Schwimmhilfe bewegen konnten sich jedoch nur wenige. Entsprechend groß war die Motivation, in diesen drei Tagen spürbare Fortschritte zu machen. Individuelle Förderung war der Schlüssel. Um bestmöglich auf die unterschiedlichen Voraussetzungen einzugehen, wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Während eine Gruppe ihren Schwimmunterricht erhielt, durfte die jeweils andere Gruppe im Nichtschwimmerbereich frei planschen und das Wasser spielerisch erleben.
Die eine Gruppe bestand aus Kindern mit ersten Schwimmerfahrungen, wobei einzelne sich bereits ohne Schwimmhilfen über Wasser halten konnten. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Technik, dem Ausbau der Ausdauer und dem Üben von Tauchfähigkeiten. Aber vor allem ging es darum, Sicherheit zu gewinnen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Die zweite Gruppe startete mit wenig oder keiner Schwimmerfahrung. Zu Beginn wurden im Nichtschwimmerbecken grundlegende Techniken erarbeitet – Gleiten, Atmung, erste Arm- und Beinbewegungen. Bereits am zweiten Tag wagten sich die Kinder, ausgestattet mit Schwimmnudeln, ins tiefe Becken. Was an Tag eins noch vorsichtig begann, zeigte am dritten Tag beeindruckende Wirkung. Jedes Kind schwamm selbstständig einige Meter, manche sogar 25 Meter am Stück – ganz ohne Hilfe.
Erfolgserlebnisse, die bleiben
Neben den sichtbaren Fortschritten im Wasser war vor allem eines spürbar: Stolz. Jeder Meter ohne Hilfsmittel war ein persönlicher Erfolg. Jeder überwundene Moment der Unsicherheit stärkte das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Auch der Spaß durfte nicht fehlen. Als tägliche Belohnung lockte die große Rutsche des Schwimmbads – ein Highlight, das mit Begeisterung genutzt wurde.
Für die SPT-Kinder war es ein gelungenes Ferienprogramm. Trotz der körperlichen Anstrengung nahmen sich die Mädchen und Jungen im Anschluss Zeit, um ihrer Schwimmtrainerin zu danken. Mit viel Kreativität entstanden Bilder und persönliche Briefe für sie – ein Zeichen echter Wertschätzung für die gemeinsame Zeit.
Text und Foto: Christian Heldner, Verona Schwaiger, Jana Zurek/SPT-Team


