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05.01.2026 - Ronald Kühn übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz der KJF
Zum Jahresbeginn 2026 trat Ronald Kühn die Nachfolge von Alfred Repšys als Aufsichtsratsvorsitzender der KJF an. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe sowie in leitenden Funktionen der Caritas bringt er umfassende Kompetenz in das Ehrenamt ein - und die klare Haltung, die Bedürfnisse der betreuten Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Ronald Kühn war zuletzt als Vorstand der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. in Garmisch-Partenkirchen, einem Mitgliedsverband im Caritasverbund, tätig. Foto: privat
Zum 1. Januar 2026 übernahm Ronald Kühn den Vorsitz des Aufsichtsrats der KJF. Er folgt auf Alfred Repšys, der mit Vollendung seines 75. Lebensjahres seinen Rücktritt eingereicht hat. Die Bestellung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden erfolgte gemäß der KJF-Satzung durch den Erzbischof von München und Freising Kardinal Reinhard Marx. Mit Ronald Kühn gewinnt die KJF eine Führungspersönlichkeit, die seit Jahrzehnten eng mit der verbandlichen Caritas und der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe verbunden ist.
Ronald Kühn wurde 1958 in Murnau am Staffelsee geboren. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und Großvater von vier Enkelkindern. Nach dem Studium der Sozialpädagogik (1980–1984) begann er seinen beruflichen Weg im Gruppendienst der Heilpädagogischen Tagesstätte Murnau, die er später leitete.
1992 wurde er Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen. Von 1998 bis 2023 prägte er als Geschäftsführer beziehungsweise geschäftsführendes Vorstandsmitglied den Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. in Garmisch-Partenkirchen, einem Mitgliedsverband im Caritasverbund. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2024 war er dort weiterhin als Vorstand tätig.
Breit verwurzelt im Ehrenamt
Auch ehrenamtlich engagierte sich Ronald Kühn über Jahrzehnte hinweg in vielfältigen Funktionen: in der Kirchenverwaltung St. Nikolaus in Murnau, als Verwalter der dortigen Kindertagesstätte, im Zentralrat des Deutschen Caritasverbandes sowie im Aufsichtsrat des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising, dessen stellvertretender Vorsitzender er viele Jahre war. Zudem wirkte er unter anderem als Vorstandsmitglied der DiAG Behindertenhilfe, als Jugendschöffe am Landgericht München, im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und als Mitglied des Vereinsrats des Katholischen Männerfürsorgevereins.
Mit dieser breiten Erfahrung aus Verbandsführung, Sozialarbeit und Caritasstrukturen bringt Ronald Kühn umfassende Expertise für seine neue Rolle mit. Der Aufsichtsratsvorsitz der BZ Aschau GmbH, der Trägerin unserer Einrichtung KIZ - Kind im Zentrum Chiemgau, ist ebenfalls mit dem Amt verbunden.
Zu seiner Motivation sagt Ronald Kühn: "Die von der KJF betreuten Menschen stehen im Mittelpunkt meines Handelns. Auf der Basis der christlichen Nächstenliebe geht es darum, passgenaue und bedarfsgerechte Angebote für die von uns betreuten Menschen zu schaffen und sie auch in schwierigen Zeiten zu erhalten. Dafür bin ich gerne bereit, mich zu engagieren."
Text: Gabriele Heigl, KJF-Pressesprecherin
Ronald Kühn wurde 1958 in Murnau am Staffelsee geboren. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und Großvater von vier Enkelkindern. Nach dem Studium der Sozialpädagogik (1980–1984) begann er seinen beruflichen Weg im Gruppendienst der Heilpädagogischen Tagesstätte Murnau, die er später leitete.
1992 wurde er Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen. Von 1998 bis 2023 prägte er als Geschäftsführer beziehungsweise geschäftsführendes Vorstandsmitglied den Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe e.V. in Garmisch-Partenkirchen, einem Mitgliedsverband im Caritasverbund. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2024 war er dort weiterhin als Vorstand tätig.
Breit verwurzelt im Ehrenamt
Auch ehrenamtlich engagierte sich Ronald Kühn über Jahrzehnte hinweg in vielfältigen Funktionen: in der Kirchenverwaltung St. Nikolaus in Murnau, als Verwalter der dortigen Kindertagesstätte, im Zentralrat des Deutschen Caritasverbandes sowie im Aufsichtsrat des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising, dessen stellvertretender Vorsitzender er viele Jahre war. Zudem wirkte er unter anderem als Vorstandsmitglied der DiAG Behindertenhilfe, als Jugendschöffe am Landgericht München, im Jugendhilfeausschuss des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und als Mitglied des Vereinsrats des Katholischen Männerfürsorgevereins.
Mit dieser breiten Erfahrung aus Verbandsführung, Sozialarbeit und Caritasstrukturen bringt Ronald Kühn umfassende Expertise für seine neue Rolle mit. Der Aufsichtsratsvorsitz der BZ Aschau GmbH, der Trägerin unserer Einrichtung KIZ - Kind im Zentrum Chiemgau, ist ebenfalls mit dem Amt verbunden.
Zu seiner Motivation sagt Ronald Kühn: "Die von der KJF betreuten Menschen stehen im Mittelpunkt meines Handelns. Auf der Basis der christlichen Nächstenliebe geht es darum, passgenaue und bedarfsgerechte Angebote für die von uns betreuten Menschen zu schaffen und sie auch in schwierigen Zeiten zu erhalten. Dafür bin ich gerne bereit, mich zu engagieren."
Text: Gabriele Heigl, KJF-Pressesprecherin

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Alfred Repšys. Foto: Gabriele Heigl/KJF
Organisatorisches Die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising e.V. ist der vom Erzbischof von München und Freising mit Aufgaben der Jugendfürsorge betraute kirchlich-karitative Fachverband der Erzdiözese. Der Verein untersteht der Aufsicht des Erzbischofs. Er ist dem Caritasverband der Erzdiözese angeschlossen. Die Organe des Vereins sind der Aufsichtsrat, der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus der oder dem Vorsitzenden, einer vom Erzbischof zu benennenden Person mit beratender Stimme und sechs weiteren Mitgliedern. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates wird vom Erzbischof bestellt. Die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrates werden von der Mitgliederversammlung für jeweils vier Jahre gewählt. Die letzte Wahl fand im Oktober 2022 statt, das heißt 2026 wird wieder gewählt. Wesentliche Aufgaben des Aufsichtsrats sind gemäß der Satzung die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands, die Beschlussfassung von Wirtschaftsplan und Jahresabschluss, die Überwachung der Geschäftsführung und die Beratung von Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung.


