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20.03.2026 - Neue Perspektiven schaffen durch Flexible Hilfen
Beraten und unterstützen, fördern und stärken: Die Jugendhilfe St. Klara arbeitet in den Städten und Landkreisen Freising und Landshut auf vielfältige Art und Weise mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien zusammen. Ein wichtiges Angebot sind zum Beispiel die Flexiblen Hilfen. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Sozial- und Erziehungswissenschaftlerin Claudia Dietz-Miller.
Was bedeutet „Flexible Hilfen“ genau?
Das bedeutet, dass wir ambulant arbeiten. Im Gegensatz zu (teil-)stationären Wohngruppen oder Heilpädagogischen Tagesstätten gehen wir direkt zu den Familien, schauen, was sie brauchen, und wenden flexibel unterschiedliche Methoden an. Wir werden auch als Ambulante Familienhilfe oder als Sozialpädagogische Familienhilfe (SBFH) bezeichnet.
Für wen sind die Flexiblen Hilfen gedacht?
Uns geht es um das Kindeswohl. Wir sind vom Jugendamt beauftragt, zu verhindern, dass Kinder in Gefahr sind oder aus den Familien herausgenommen werden müssen. Manche Familien wenden sich selbst an das Jugendamt und bitten um Hilfe bei der Erziehung, andere Familien werden von dem Kindergarten, der Schule, dem Kinderarzt oder der Nachbarschaft gemeldet.
Wie lange dauern die Flexiblen Hilfen?
Meistens sind die Hilfen auf ein Jahr befristet. Sie können aber verlängert oder auch vorzeitig beendet werden. Wir richten uns dabei nach dem Hilfeplan, in dem Ziele und Aufträge geklärt werden. Bei einem Abschlussgespräch wird überprüft, wie sich die Familie mit ihrer spezifischen Problematik entwickelt hat, ob sie weitere oder andere Maßnahmen benötigt. Wir arbeiten mit den Familien daran, dass sich die Gesamtsituation entspannt und dass es den Kindern mit den Eltern besser geht – und umgekehrt.
Was sind häufig vorkommende Problemfelder?
Im erzieherischen Bereich sind es oft Diagnosen wie ADHS oder Autismus, die den Eltern große Schwierigkeiten bereiten. Die Kinder werden zu Hause sowie im Kindergarten oder der Schule auffällig. Dadurch geraten die Familien schnell unter Druck. Unsere Aufgabe besteht in solchen Fällen darin, die Familie zu begleiten. Warum zeigt das Kind dieses Verhalten? Wo gibt es psychiatrische Praxen? Wir helfen, einen Pflegegrad zu beantragen und weitere Möglichkeiten abzuklären.
Das bedeutet, dass wir ambulant arbeiten. Im Gegensatz zu (teil-)stationären Wohngruppen oder Heilpädagogischen Tagesstätten gehen wir direkt zu den Familien, schauen, was sie brauchen, und wenden flexibel unterschiedliche Methoden an. Wir werden auch als Ambulante Familienhilfe oder als Sozialpädagogische Familienhilfe (SBFH) bezeichnet.
Für wen sind die Flexiblen Hilfen gedacht?
Uns geht es um das Kindeswohl. Wir sind vom Jugendamt beauftragt, zu verhindern, dass Kinder in Gefahr sind oder aus den Familien herausgenommen werden müssen. Manche Familien wenden sich selbst an das Jugendamt und bitten um Hilfe bei der Erziehung, andere Familien werden von dem Kindergarten, der Schule, dem Kinderarzt oder der Nachbarschaft gemeldet.
Wie lange dauern die Flexiblen Hilfen?
Meistens sind die Hilfen auf ein Jahr befristet. Sie können aber verlängert oder auch vorzeitig beendet werden. Wir richten uns dabei nach dem Hilfeplan, in dem Ziele und Aufträge geklärt werden. Bei einem Abschlussgespräch wird überprüft, wie sich die Familie mit ihrer spezifischen Problematik entwickelt hat, ob sie weitere oder andere Maßnahmen benötigt. Wir arbeiten mit den Familien daran, dass sich die Gesamtsituation entspannt und dass es den Kindern mit den Eltern besser geht – und umgekehrt.
Was sind häufig vorkommende Problemfelder?
Im erzieherischen Bereich sind es oft Diagnosen wie ADHS oder Autismus, die den Eltern große Schwierigkeiten bereiten. Die Kinder werden zu Hause sowie im Kindergarten oder der Schule auffällig. Dadurch geraten die Familien schnell unter Druck. Unsere Aufgabe besteht in solchen Fällen darin, die Familie zu begleiten. Warum zeigt das Kind dieses Verhalten? Wo gibt es psychiatrische Praxen? Wir helfen, einen Pflegegrad zu beantragen und weitere Möglichkeiten abzuklären.

Claudia Dietz-Miller freut sich, wenn sie Familien entlasten kann.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Familien, die von Armut betroffen sind und in prekären Wohnverhältnissen leben. Auch hier beraten wir und helfen, Anträge zu stellen beziehungsweise rechtzeitig wichtige Formulare zurückzuschicken, denn teilweise werden Briefe gar nicht erst geöffnet.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
Dass ich beobachten kann, wie die Familien nach und nach neue Perspektiven für sich entwickeln. Das empfinde ich als sehr sinnstiftend. Außerdem freuen sich die Kinder einfach, wenn ich komme. Sie nehmen die Angebote, die wir – gerade im erlebnispädagogischen Bereich – machen, dankbar an.
Was gibt Ihnen Rückhalt und Kraft?
Das Team. Wir arbeiten oft in belasteten Situationen. Es ist unglaublich schön und wichtig, dass da Kolleg:innen sind, die einen nach einem Familienbesuch im Büro empfangen und denen man erzählen kann, was man gerade erlebt hat. Bei uns herrscht ein großes Vertrauen untereinander. Das finde ich etwas ganz Wertvolles.
Interview und Foto: Nicole Stroth/KJF
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
Dass ich beobachten kann, wie die Familien nach und nach neue Perspektiven für sich entwickeln. Das empfinde ich als sehr sinnstiftend. Außerdem freuen sich die Kinder einfach, wenn ich komme. Sie nehmen die Angebote, die wir – gerade im erlebnispädagogischen Bereich – machen, dankbar an.
Was gibt Ihnen Rückhalt und Kraft?
Das Team. Wir arbeiten oft in belasteten Situationen. Es ist unglaublich schön und wichtig, dass da Kolleg:innen sind, die einen nach einem Familienbesuch im Büro empfangen und denen man erzählen kann, was man gerade erlebt hat. Bei uns herrscht ein großes Vertrauen untereinander. Das finde ich etwas ganz Wertvolles.
Interview und Foto: Nicole Stroth/KJF


