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19.05.2026 - „Das, was wir hier tun, bringt etwas“: Die HPT als individueller Lernort
Willkommen bei den Igeln! Sophia Geyer arbeitet in der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) des Salberghauses in Putzbrunn. Kinder von drei bis sieben Jahren finden hier einen sicheren Rahmen und professionelle Begleitung, um sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln. Ein Interview über die schönen und herausfordernden Momente des HPT-Alltags.

In der Igel-Gruppe können sich die Kinder auf jeden Tag freuen.

Spielerisch lernen – in der HPT ist genau das möglich.
Welche Kinder kommen zu Ihnen in die Heilpädagogische Tagesstätte?
Die Kinder, die zu uns kommen, haben ganz unterschiedliche Förderbedarfe. Generell ist es so, dass wir die Kinder nicht gleich überfordern wollen. Das heißt, wir setzen auf Qualität und nicht auf Quantität und verbessern einen Bereich nach dem anderen. Die Hauptpunkte sind vor allem Sprachentwicklungsverzögerungen und Schwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich.
Wo liegen die Herausforderungen?
Zum einen in der Beziehungsarbeit, die von Anfang an langsam, konsequent und mit viel Geduld aufgebaut werden muss. Zu manchen Kindern hat man schneller einen guten Draht, bei anderen dauert es länger, das ist ganz individuell. Gerade zu Beginn eines HPT-Jahres, wenn vielleicht drei oder vier Kinder neu in die Gruppe kommen, ist das eine Herausforderung.
Zum anderen ist es herausfordernd, die Bedürfnisse der Kinder in den jeweiligen Momenten richtig einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Wir kennen zwar die Förderbedarfe, wissen aber auch nicht immer sofort, welche Methode gut bei dem Kind funktioniert. Das muss man erst ein wenig ausprobieren.
Die dritte Herausforderung ist die Balance zwischen der Arbeit am Kind und der ganzen Organisation drumherum. Die Arbeit am Kind geht natürlich für uns vor, aber wir benötigen auch Zeit für die Berichte und ähnliches. Wenn wir gut besetzt sind, kann sich einer mal in Ruhe ins Büro zurückziehen, aber oft müssen wir einfach zu zweit bei den Kindern sein. Da braucht es eine gute Abstimmung und Kommunikation im Team.
Die Kinder, die zu uns kommen, haben ganz unterschiedliche Förderbedarfe. Generell ist es so, dass wir die Kinder nicht gleich überfordern wollen. Das heißt, wir setzen auf Qualität und nicht auf Quantität und verbessern einen Bereich nach dem anderen. Die Hauptpunkte sind vor allem Sprachentwicklungsverzögerungen und Schwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich.
Wo liegen die Herausforderungen?
Zum einen in der Beziehungsarbeit, die von Anfang an langsam, konsequent und mit viel Geduld aufgebaut werden muss. Zu manchen Kindern hat man schneller einen guten Draht, bei anderen dauert es länger, das ist ganz individuell. Gerade zu Beginn eines HPT-Jahres, wenn vielleicht drei oder vier Kinder neu in die Gruppe kommen, ist das eine Herausforderung.
Zum anderen ist es herausfordernd, die Bedürfnisse der Kinder in den jeweiligen Momenten richtig einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren. Wir kennen zwar die Förderbedarfe, wissen aber auch nicht immer sofort, welche Methode gut bei dem Kind funktioniert. Das muss man erst ein wenig ausprobieren.
Die dritte Herausforderung ist die Balance zwischen der Arbeit am Kind und der ganzen Organisation drumherum. Die Arbeit am Kind geht natürlich für uns vor, aber wir benötigen auch Zeit für die Berichte und ähnliches. Wenn wir gut besetzt sind, kann sich einer mal in Ruhe ins Büro zurückziehen, aber oft müssen wir einfach zu zweit bei den Kindern sein. Da braucht es eine gute Abstimmung und Kommunikation im Team.
Was sind für Sie die schönsten Momente in Ihrer Arbeit?
Da gibt es wie bei den Herausforderungen ebenfalls mehrere. Zuerst einmal ganz klar das Kinderlachen – wenn man merkt, dass die Kinder Spaß haben und gerne hier sind. Wenn so ein ehrliches Kinderlachen kommt, muss man oft einfach mitlachen.
Außerdem ist es schön, wenn die Kinder immer mehr eine Beziehung zu einem aufbauen. Und wenn man sieht, dass die Kinder Fortschritte machen und dass das, was wir hier jeden Tag tun, wirklich etwas bringt. Das spornt einen weiter an.
Wie würden Sie die HPT mit einem Wort beschreiben?
Individuell.
Mit welchem Gefühl entlassen Sie die Kinder aus der HPT in die Grundschulzeit?
Es ist einem nicht egal, wenn die Kinder gehen, aber es gehört dazu. Daher entlässt man sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Da gibt es wie bei den Herausforderungen ebenfalls mehrere. Zuerst einmal ganz klar das Kinderlachen – wenn man merkt, dass die Kinder Spaß haben und gerne hier sind. Wenn so ein ehrliches Kinderlachen kommt, muss man oft einfach mitlachen.
Außerdem ist es schön, wenn die Kinder immer mehr eine Beziehung zu einem aufbauen. Und wenn man sieht, dass die Kinder Fortschritte machen und dass das, was wir hier jeden Tag tun, wirklich etwas bringt. Das spornt einen weiter an.
Wie würden Sie die HPT mit einem Wort beschreiben?
Individuell.
Mit welchem Gefühl entlassen Sie die Kinder aus der HPT in die Grundschulzeit?
Es ist einem nicht egal, wenn die Kinder gehen, aber es gehört dazu. Daher entlässt man sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Unbeschwert und ohne Druck die eigenen Stärken entdecken – das ist Programm bei den Igeln.
Noch gemischtere Gefühle sind jedoch davor da, so von Januar bis April, wenn es für die Familien darum geht, sich für eine Grundschule zu entscheiden. Denn man muss ganz klar sagen: Für viele unserer Kinder fehlt die passende Schule. Weder auf einer Förderschule noch auf einer Regelschule sind sie richtig aufgehoben. Da sind die Eltern oft verunsichert. Wir können Empfehlungen aussprechen, doch die Entscheidung müssen die Eltern treffen. Wenn das einmal geschehen ist, merken wir, dass viel Stress abfällt. Dann dürfen die Kinder diese letzten Monate bei uns einfach Kind sein – ohne zu große Anforderungen, ohne Hausaufgaben. Sie dürfen ihre Kindergartenzeit bei uns bis zum Schluss in vollen Zügen genießen.
Interview und Fotos: Nicole Stroth/KJF
Interview und Fotos: Nicole Stroth/KJF

