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03.07.2024 - Bartholomäus Brieller: Er war jahrzehntelang das Gesicht der KJF


Am 31. Juli 2024 ist sein offiziell letzter Arbeitstag. Dann gelangt eine mehr als 30 Jahre dauernde Karriere bei der KJF an ihr Ende: Bartholomäus Brieller wird zu diesem Zeitpunkt "sein Feld bestellt" und ein letztes Mal die Tür seines Vorstandsbüros in der Münchner Adlzreiterstraße hinter sich geschlossen haben. 

Im fröhlichen Gespräch mit Peter Wichelmann, Geschäftsführer der KJF-Einrichtung Kind im Zentrum Chiemgau, auf der 125-Jahrfeier im Adelgundenheim. Alle Fotos, wenn nichts anderes angegeben: Gabriele Heigl/KJF
 

Florian Ertl (re.), stellvertretender Chefredakteur der Münchner Kirchenzeitung, beim Interview-Besuch zum Abschied, links KJF-Vorständin Barbara Igl.
 

Begegnung mit der bayrischen Sozialministerin Ulrike Scharf auf der Messe Consozial in Nürnberg im Oktober 2023.

Alle, die Bartholomäus Brieller kennen, wissen, dass er sich - zwar nun aus der Entfernung und nur als Beobachter - auch weiterhin für den Fortgang der KJF und der ihr anvertrauten Menschen interessieren wird. Denn diese Menschen sind ihm ans Herz gewachsen.

Auf den Fotos kann man erkennen, dass er es liebte, vor Ort in den KJF-Einrichtungen präsent zu sein und sich mit den Mitarbeitenden und Betreuten auszutauschen. Und wenn es darum ging, der KJF in Gesellschaft und Politik Geltung zu verschaffen, war er ihr bester Botschafter. Bartholomäus Brieller wird sicher nicht nur in der Geschäftsstelle in der Münchner Adlzreiterstraße fehlen.
 

Vom Praktikanten zum Vorstandsvorsitzenden
Bartholomäus Brieller kam erstmals als Praktikant während seines Pädagogikstudiums zur KJF. In den frühen 1980er Jahren absolvierte er mehrere Praktika in der vormaligen Abteilung Heilfürsorge. 1994 kehrte als Personalreferent zurück. Bereits 1997 wurde er vom damaligen Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter zum geschäftsführenden Direktor ernannt. Mit der Satzungsänderung im Jahr 2006, die eine Trennung von Vorstand und Aufsichtsgremium konstituierte, wurde er durch Beschluss des Jugendfürsorgerats, heute Aufsichtsrat, zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Frühzeitig plante er in den letzten Monaten seine Nachfolge. Im Mai 2023 startete Barbara Igl als Vorständin. Sie übernahm im November 2023 den Vorstandsvorsitz. 

Auf der Bühne des Münchner Prinzregententheaters anlässlich eines Benefizkonzertes Ende September 2020, das unter erschwerten Corona-Bedingungen stattfinden musste.
 

Anlässlich eines Treffens mit Parlamentariern des Bayrischen Landtags im Oktober 2019. V. li.: Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender KJF Augsburg, Thomas Kreuzer, damals Fraktionsvorsitzender der CSU, und Michael Eibl, Vorstandsvorsitzender KJF Regensburg. Foto: LVkE
 
Auf dem Bennofest im Juni 2019 mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg … 

… und mit Kardinal Reinhard Marx anlässlich eines vorweihnachtlichen Besuchs des Kardinals im Adelgundenheim im Jahr 2023.
 

Tag der offenen Tür in der Ebersberger "Speisekammer" des EVS (stehend v. li.): Ulrich Proske, Erster Bürgermeister von Ebersberg, Dr. Gertrud Hanslmeier-Prockl, Gesamtleiterin EVS. Sitzend v. li.: Viktoria Antoni-Gschwendtner, Leiterin "Speisekammer" und Ebersberger Werkstätten, Landrat Robert Niedergesäß und Barbara Igl, KJF-Vorständin. Foto: EVS/KJF

Kleines Präsent zum Start im neuen Amt für die Einrichtungleiterin Salberghaus Agnes Gschwendtner im Sommer 2020 - mit damals nötigem Corona-Sicherheitsabstand.
 

Eröffnung der neuen Erziehungsberatungsräume der Psychologischen Beratungsstelle im Frühjahr 2022 in Bogenhausen: Adelgundenheimleiterin Katrin Winkler (li.) und Beratungsstellen-Leiterin Petra Reuter-Niebauer.
 

Auf Haussegnung in der Adlzreiterstraße mit dem inzwischen verstorbenen Pater Georg Demming von den Salesianern Don Boscos.

Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums des Adelgundenheims im Sommer 2023 mit (v.li.): Beatrix Prinzessin von Bayern, KJF-Vorständin Barbara Igl, Einrichtungsleiterin Katrin Winkler und dem KJF-Aufsichtsratsvorsitzenden Alfred Repšys.
 
2022 wurde das "Junge Wohnen St. Klara" der Jugendhilfe Nord in Freising eröffnet (v.li.): Einrichtungsleiter Frank Eichler, Freisings Zweite Bürgermeisterin Eva Bönig sowie die Stifter Alois und Elli Widmann.