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Qualitätsentwicklung und Effektivität der Erziehungshilfen
in einer sozialräumlich organisierten Kommune

Evaluation der sozialräumlichen Reform
der Erziehungshilfen in München

Das Projekt SEH stellt sich vor

AUSGANGSSITUATION UND ZIELE

Sozialräumliche Reformen der Erziehungshilfen und die damit verbundenen Verwaltungsreformen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Kommunen beschäftigt. Im Mittelpunkt dieser Reformen steht vor allem das Ziel, vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks unter dem Dach des Kinder- und Jugendhilfegesetzes die fachliche Bedarfsplanung mit kosten- und qualitätsbezogenen Steuerungsmaßnahmen zu verbinden.

Die sozialräumliche Reform der Erziehungshilfen in München im Projekt „Umbau statt Ausbau“ hat wesentliche Grundlagen für ein flexibles und sozialräumlich orientiertes Hilfe- und Steuerungssystem geschaffen, die ein erfolgreiches Handeln vor Ort ermöglichen sollen.

Schlüsselmerkmale dieser Reform sind die Verbindung des fachlichen Handelns mit einem kooperativen und teamorientierten Verfahren der Hilfeerschließung in den Sozialregionen vor Ort, die schrittweise sozialräumliche Ausrichtung der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfen in den Sozialregionen sowie eine konsequente Strategie des kooperativen und partnerschaftlichen Handelns zwischen öffentlichen und freien Trägern der Erziehungshilfen im Rahmen des SGB VIII.

Das von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V. geförderte Forschungsprojekt „SEH“- „Qualitätsentwicklung und Effektivität der Erziehungshilfen in einer sozialräumlich organisierten Kommune“ bearbeitet Fragen, die nicht nur für die besondere Lage der Stadt München, sondern grundsätzlich für die Zukunft der sozialräumlichen Orientierung der Erziehungshilfen von entscheidender Bedeutung sind.